DIAMANT

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Die vier berühmten Cs

 Die vier berühmten Cs

Was den Wert eines Diamanten ausmacht

 

Carat (Gewicht)

Die Gewichtseinheit für Edelsteine ist das Karat mit der Abkürzung ct. Der Name dieser Einheit leitet sich von der arabischen bzw. griechischen Bezeichnung für die Samen des Johannisbrotbaums (lat. Ceratonia siliqua) ab. Diese wurden früher als Gewichte verwendet, da sie sehr gleichmäßig groß sind. Ein metrisches Karat entspricht exakt 0,2 Gramm.


                               1,00 ct = ca. 6,5 mm                                               3,00 ct = ca. 8,2 mm

 

 

Cut (Schliff)

Diamanten werden als Rohdiamanten aus der Erde geholt. Zum Funkeln bringt sie erst die richtige Bearbeitung. Ein gut geschliffener Diamant reflektiert das einfallende Licht besser. Aus Kostengründen erfolgt der Großteil der weltweiten Diamantenschliffe in Indien (v.a. Surat). Der bekannteste und geläufigste Schliff ist der Brillantschliff mit seinen zahlreichen Facetten. Bei mindestens 56 Facetten plus Tafel (glatte „Bodenfläche“) und Kalette (winzige angeschliffene Fläche an der Spitze des Steins) ist dies ein echter Brillant.

 

 

Colour (Farbgebung)

Für ungeübte Augen scheinen so ziemlich alle Diamanten farblos zu sein. Doch unter der richtigen Lichteinwirkung geben sie ihre „verborgenen“ Farben preis. Die wertvollste Farbe eines Diamanten ist dabei die völlige Farblosigkeit. Weißes Licht durchdringt diese Steine mühelos und tritt dann wieder in den Regenbogenfarben aus. Fachleute teilen Diamanten in Farbklassen von D bis Z ein.

Ab der Farbtiefe „Getönt 4“ sowie im Falle anderer Farben wie Grau, Rosa, Braun, Grün, Blau, Schwarz und Rot etc. spricht man von „Fancy Diamonds“. Statistisch betrachtet ist nur einer von 100.000 Diamanten ein Fancy-Diamant. Dabei sind Gelb- und Brauntöne, die mehr als 80 Prozent aller farbigen Diamanten ausmachen, nicht wirklich „fancy“ bzw. exklusiv. Fancy-Diamanten mit reinen, intensiven Farben sind besonders rar und teuer. Für sie werden teilweise Preise über dem Niveau farbloser Steine bezahlt.

Hier ist allerdings besondere Vorsicht geboten: Ein Diamant kann nämlich durch radioaktive Bestrahlung in Kombination mit Temperaturbehandlung in seiner Farbe manipuliert werden. Bei künstlich bestrahlten Diamanten muss die Farbbehandlung im Zertifikat angegeben werden, die diese den Wert erheblich mindert.

 

  

1.           Hochfeines Weiß+ (River)                          GIA-Bezeichnung: D

2.           Hochfeines Weiß (River)                            GIA-Bezeichnung: E

3.           Feines Weiß+ (Top Wesselton)                  GIA-Bezeichnung: F

4.           Feines Weiß (Top Wesselton)                    GIA-Bezeichnung: G

5.           Weiß (Wesselton)                                       GIA-Bezeichnung: H

6.           Leicht getöntes Weiß+ (Top Crystal)          GIA-Bezeichnung: I

7.           Leicht getöntes Weiß (Top Crystal)            GIA-Bezeichnung: J

8.           Getöntes Weiß+ (Crystal)                           GIA-Bezeichnung: K

9.           Getöntes Weiß (Crystal)                             GIA-Bezeichnung: L

10.         Getönt 1 (Top Cape)                                   GIA-Bezeichnung: M, N

11.         Getönt 2 (Cape)                                          GIA-Bezeichnung: O, P

12.         Getönt 3                                                      GIA-Bezeichnung: Q, R

13.         Getönt 4                                                      GIA-Bezeichnung: S - Z

 

Clarity (Reinheitsgrad)

Die meisten Diamanten haben individuelle Merkmale, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Je weniger Einschlüsse ein Diamant aufweist, desto reiner ist er.

Ein hoher Reinheitsgrad ermöglicht eine bessere Lichtdurchdringung und Reflexion und erhöht den Wert des Steins.

 

 Kurzbezeichnung                                         Bedeutung    Beschreibung

  
 
 

fl     flawless     auch bei 10-facher Vergrößerung lupenrein (keine Einschlüsse erkennbar) 

 
 

if     internally flawless     bis auf mögliche Oberflächenspuren von der Verarbeitung lupenrein 

 
 

vvs1 / vvsi     very, very small inclusions     Einschlüsse sind auch bei 10-facher Vergrößerung nur sehr, sehr schwer zu erkennen 

 
 

vvs2      very, very small inclusions     Einschlüsse sind auch bei 10-facher Vergrößerung nur sehr schwer zu erkennen 

 
 

vs1 / vsi     very small inclusions       Einschlüsse sind bei 10-facher Vergrößerung schwer zu erkennen

 
 

vs2     very small inclusions     Einschlüsse sind bei 10-facher Vergrößerung zu erkennen

 
 

si1     small inclusions      Einschlüsse sind bei 10-facher Vergrößerung leicht zu erkennen

 
 

si2     small inclusions       Einschlüsse sind bei 10-facher Vergrößerung, jedoch nicht mit bloßem Auge sehr leicht zu erkennen

 
 

pi1     Piqué I (Pikee I)       Einschlüsse mit bloßem Auge gerade noch erkennbar, mindern die Brillanz jedoch nicht

 
 

pi2     Piqué II (Pikee II)     Einschlüsse mit bloßem Auge erkennbar, mindern die Brillanz schwach

 
 

pi3     Piqué III (Pikee III)     Einschlüsse mit bloßem Auge leicht erkennbar und mindern die Brillanz deutlich


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